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Die besten OLED-Fernseher im Test

Die Zeitschrift Audio Video Foto Bild hat aktuelle OLED-Fernseher getestet. Die Technik ist nicht ganz neu. Die ersten Patente dazu stammen aus den 1980er Jahren. Aber erst seit zwei bis drei Jahren werden OLED-TVs als bessere Alternative zu den vorherrschenden LCD-Fernsehern hergestellt und vermarktet. Im Gegensatz zur LCD-Technik, bei der winzige Flüssigkristalle mithilfe von weißem Hintergrundlicht die einzelnen farbigen Bildpunkte erzeugen, kommen bei OLED selbstleuchtende Dioden zum Einsatz, die aus organischen Kohlenstoffverbindungen hergestellt sind. Mit dieser Technologie wird die Farbwiedergabe noch brillianter und dunkle Bildflächen können noch nuancierter dargestellt werden, bis hin zu perfektem Schwarz.

Der führende Hersteller von OLED-TVs ist momentan LG Electronics. Laut eigenen Angaben baut das Unternehmen derzeit in Südkorea ein großes Werk für OLED-Bildschirme, um möglichst große Stückzahlen herstellen und somit die Preise reduzieren zu können. Denn der Preis von OLED-TVs ist momentan noch deutlich höher als der von LCD-TVs in derselben Bildschirmgröße.

Ein anderer großer Anbieter von OLED-TVs ist Samsung, der im Gegensatz zu LG angekündigt hat, künftig keine OLED-Technik mehr für großflächige Bildschirme zu verwenden. Der Grund dafür sind die hohen Herstellungskosten sowie die relativ geringe Lebensdauer der Bauelemente, die aus organischen Materialien bestehen. Der Einsatz wird sich dann eher auf kleinere Bildschirme, wie zum Beispiel bei Smartphones oder Tablet-Computern konzentrieren.

Testsieger von LG
Den 1. Platz im Test sichert sich der LG OLED55E7. Laut 'Audio Video Foto Bild' gehört das Gerät momentan zu den besten Fernsehern überhaupt. Grund dafür sind die brilliante Bildqualität mit einem fast perfekten Kontrast und die hervorragenden Farben. Auch der Ton und die Ausstattung werden hervorgehoben.

Überhaupt gibt LG derzeit den Ton bei OLED-Fernsehern an. Das Unternehmen belegt die ersten drei Plätze im Test. Die extrem flache Bauart von OLED-Bildschirmen ermöglicht auch vielfältige neue Gestaltungsmöglichkeiten. So zum Beispiel beim LG OLED65W7, dessen Bildschirm nur 3 Millimeter dick ist. Um ihn an der Wand zu montieren, wird eine Metallplatte befestigt, auf der der Bildschirm dann magnetisch haftet. Die gesamte Elektronik ist in einer dazugehörigen Soundbar untergebracht, mit der der Bildschirm über ein Kabel verbunden ist. Der Preis für dieses futuristische Vergnügen liegt derzeit bei schlappen 6.000 Euro.