Blog

Die besten Trekkingräder im Test

Trekkingräder im Test

Trekkingräder sind die Allrounder unter den Fahrrädern und erfreuen sich aufgrund ihrer vielen Einsatzmöglichkeiten seit Jahren großer Beliebtheit. Im Alltag sind sie zuverlässige Transportmittel für den Weg zur Arbeit, zum Supermarkt oder in den Biergarten. Am Wochenende bewältigen sie bei Radtouren auch längere Strecken, und wer im Urlaub eine Radreise plant, muss sich nicht unbedingt ein neues Fahrrad zulegen. Trekkingräder kann man auch problemlos mit Gepäck beladen.

Zudem sind sie robust und machen in der Stadt alles mit, sie sind sportlich genug, um zügig unterwegs zu sein, und man sitzt auf ihnen halbwegs komfortabel, wenn auch nicht so bequem wie auf klassischen Citybikes. Mit Schutzblechen und Licht ausgestattet, ist man mit ihnen auch bei schlechtem Wetter sicher und sauber unterwegs. Mit 32 Prozent Anteil am Gesamtmarkt sind sie die meistverkauften Fahrräder in Deutschland.

Stiftung Warentest und ADAC haben in einem europäischen Gemeinschaftstest zehn aktuelle Trekkingräder im Preisbereich zwischen 750 und 950 Euro getestet, jeweils in der Damenvariante mit Trapezrahmen und in der Herrenvariante mit Diamantrahmen. Geprüft wurde das Fahrverhalten in der Ebene und am Berg, die Handhabung sowie die Sicherheit und Haltbarkeit im Dauertest. Ausserdem wurden Griffe und Sattel auf Schadstoffe untersucht.

Insgesamt können 12 Räder empfohlen werden. Die Herrenräder haben im Allgemeinen ein stabileres Fahrverhalten als die Damenmodelle, vor allem wenn sie mit Gepäck beladen sind. Allerdings resultiert die steifere Rahmengeometrie oft in einer geringeren Bruchfestigkeit. Zwei Herrenfahrräder sind im Test durchgefallen, weil bei ihnen unter Dauerbelastung die Rahmen gebrochen sind: Gudereit LC-45 und Pegasus Opero SL. In der Praxis kann das zu gefährlichen und schmerzhaften Stürzen führen.

Testsieger bei den Damenrädern ist das Kalkhoff Endeavour 27. Bei den Herrenrädern teilen sich das Kalkhoff Endeavour 27 und das Raleigh Rushhour 3.0 Disc den Testsieg. Die beiden Räder erreichten als einzige die Bestnote bei der Fahrstabilität, sowohl mit als auch ohne Gepäck. Alle Testsieger kosten um die 900 Euro.

Der vollständige Testbericht wurde in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift 'test' und online unter www.test.de/trekkingrad veröffentlicht.